Kampalas Vielfalt

Die Hauptstadt Ugandas – dreckig, laut, beschäftigt. Hier merke ich, dass ich einfach kein Stadtmensch bin.

Die Fahrten mit dem Boda Boda werden immer anstrengender. Bei jedem Händewaschen und Duschen fliest eine Dreckbrühe ab. Um die 1,5 Mio Menschen leben hier.

Der Name „Kampala“ leitet sich von Kasozi K’Empala her, was „Hügel der Antilopen“ bedeutet ab. Insgesamt hat Kampala 7 Hügel. Auf jedem Hügel steht ein öffentlich zugängliches Denkmal. Wir wohnen auf dem der katholischen Namirembe Church.

Von früh bis spät herrscht ein Verkehrschaos. Zahlreiche Matatus und Boda Boda drängeln sich durch die Straßen wie auf diesem Gemälde welches auf der Millerntor Gallery ausgestellt wurde.

Die letzten Tage könnte ich dank Viva von Agua neue Ecken von Kampala kennenlernen. Die Millerntor Gallery und das 4. WeLoveUganda Festival standen an.

Es ist echt schön zu sehen, dass sich der Verein Viva von Agua auch über die Grenzen hinstreckt und sich das Netzwerk somit ausbreitet.

Bei der Gallery kann ich gleich beim Aufbau mit anpacken. Auch ein paar Kunstwerke von Schülern werden ausgestellt im Design Hub. Eine Art Coworking Space mit kleinen Räumen für Projektgruppen und kleine Firmen. Viele nachhaltige Projekte, viele Weise tummeln sich hier. Ein ganz anderes Umfeld, als das was wir die letzten Wochen von Kampala kannten. Spannend zu sehen.

Als Gallery Abschluss, das WeLoveUganda Festival.

Ein Mix aus deutschen und afrikanischen Künstlern aus Uganda, Ruanda, Congo und Kenia. Mein Highlight: Samy Deluxe. Er ist großer VCA Unterstützer und setzt sich für Wasserprojekte ein.

Weiteres Highlight und wieder eine ganz neue Facette Kampalas: Breakdance Jam im YMCA Institut. Richtig talentierte Jungs und Mädels kämpfen um den Titel Breakdance Sieger zu werden.

Die Vielfalt Kampalas erstaunt mich. Armut und Reichtum so stark nebeneinander. Untergrund und High Class treffen zusammen. Ich liebe Kontraste, aber dennoch darf man nicht vergessen, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt sondern auch viel grau oder nennen wir es lieber bunt! 😉

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